Symptome

Als klassisch beschrieben ist eine Symptomtrias: Im Labor imponiert ein Abfall der Blutplättchen (Thrombozytopenie) im peripheren Blut, welche durch die überschießende Gerinnung schneller verbraucht als nachgebildet werden. Dadurch kommt es zu fleckförmigen Einblutungen in der Haut (Petechien). Durch die Blutgerinnsel in den kleinsten Gefäßen werden die Erythrozyten mechanisch geschädigt und zerstört. Es kommt zum Untergang von Erythrozyten und zur Blutarmut. Beschädigte rote Blutzellen sind im Blutausstrich als sogenannte Fragmentozyten nachweisbar. Ein weiteres Charakteristikum sind Ausfälle der Motorik, Sensibilität, des Bewusstseins, der Sehfähigkeit und der Sprache. Diese neurologische Symptomatik liegt in der Minderdurchblutung von Gehirnarealen begründet. Diese klassische Konstellation von Krankheitszeichen zeigen aber nur 40 % der betroffenen Patienten. Weitere beschriebene Symptome sind Kopfschmerzen, Fieber und eine milde Nierenschädigung. Auch eine Schädigung der Netzhaut des Auges durch Blutgerinnsel mit einer langsamen Verschlechterung der Sehkraft wurde beschrieben.